Die Wege der Feuchtigkeit

Hier erklären wir Ihnen die meisten „Wege der Feuchtigkeit“.

Wasser ist ein lebenswichtiges Element, für Mauerwerke jedoch ist es der Anfang vom Ende. Es bedroht die Bausubstanz von innen und außen. Als erstes fällt der Nässe die natürliche Wärmedämmeigenschaft des Mauerwerkes zum Opfer.

Bereits 4% Schadensfeuchte verringern den Dämmwert eines Mauerwerkes um ca. 50%.

Es folgen weitere Schäden wie Putzabplatzungen, Salzausblühungen und die Bildung von Schimmel. Somit wird die Wohnqualität sehr stark gemindert, die Bausubstanz dauerhaft geschädigt wird, und Ihre Gesundheit leidet.

In den letzten Jahren ist der Grundwasserspiegel, regional, erheblich gestiegen. Für viele Hausbesitzer ist dies zu einem großen Problem geworden, da die Bedeutung der Keller- und Souterrainflächen als Erweiterung der Wohn-, bzw., Nutzflächen zunimmt.

Wasser und Feuchtigkeit finden viele Wege in das Mauerwerk.

Kapillar aufsteigende Feuchtigkeit (durch die Baustoffporen) aus dem Fundamentbereich (defekte oder fehlende horizontale Kapillarsperre) und als Querdurchfeuchtung (defekte oder fehlende vertikale Außenabdichtung).

Auch steigen die Zahlen der Druckwasserschäden (aufsteigendes Sicker-, bzw. Grundwasser), welche sehr stark durch Baumängel an den Häusern, die seit der „Wende“ errichtet wurden, zunehmen.

Zu den grundlegenden Problemen feuchtigkeitsgeschädigter Gebäude gehören defekte oder fehlende Abdichtungen. Eine zuverlässige und optimale, auch nachträgliche, Abdichtung Ihres Gebäudes ist daher enorm wichtig. Bei ca. 80% aller Gebäudeschäden sind Feuchte und Wasser die wesentlichen Ursachen. Diese Feuchtigkeit im Mauerwerk hat oft immense Sanierungskosten zur Folge, sie erhöht Ihre Heizkosten, denn bereits 4% Schadensfeuchte verringern den Dämmwert um ca. 50%. Von den gesundheitlichen Risiken (Schimmelbildung, etc.) und Ihrem Wohlbefinden ganz zu schweigen.

Bei Nässe- und Feuchtigkeitsschäden ist es wie mit Krankheiten, nur eine richtige Diagnose führt zum Erfolg. Diese Schäden können nur dann erfolgreich beseitigt werden, wenn die Ursache sorgfältig, fachgerecht untersucht und festgestellt wird.

Es gibt die verschiedenen Arten der Durchfeuchtung von Mauerwerk:

Die aufsteigende Feuchtigkeit:

Kapillar (durch die Baustoffporen) aufsteigende Feuchtigkeit aus dem Fundamentbereich kann nicht nur das Kellermauerwerk dauerhaft schädigen, sondern auch in den oberhalb gelegenen Räumen zu Beeinträchtigungen führen. Schäden am Putz (Abplatzungen und Verfärbungen) und die Bildung von Schimmel sind die ersten Anzeichen einer dauerhaften Schädigung des Mauerwerkes.

Aufsteigende Feuchtigkeit erkennt man daran, dass bis zu einer gewissen Höhe Feuchteschäden sichtbar und messbar sind. Hier ist der Schadensverlauf vom Boden bis zur Decke hin abnehmend.

Dieses Schadensbild erscheint meistens bei Altbauten. Im Mauerwerk aufsteigende Feuchtigkeit wird von unserem Unternehmen professionell und dauerhaft im Bohrloch- Injektionsverfahren ,mittels einer nachträglich eingebrachten horizontalen Kapillarsperre (Horizontalsperre), gemäß den Richtlinien der WTA, abgedichtet .

seitlich eindringende Feuchtigkeit / Querdurchfeuchtung

Eine andere Form der Kapillarfeuchte ist die Querdurchfeuchtung des Mauerwerkes. Hier steigt das Wasser nicht aus dem Fundamentbereich auf, sondern wird aus dem seitlich anliegenden Erdreich aufgenommen. Meist erkennt man Querdurchfeuchtung daran, dass sich mitten auf der Wand feuchte Stellen, bzw. Putzabplatzungen bilden. Dies deutet auf eine schadhafte Außenabdichtung hin.

In diesem Falle gibt es die verschiedensten Arten der Abdichtung. Die klassische Außenabdichtung mittels kunststoffmodifizierter Bitumendickbeschichtung, sowie die Innenabdichtung (Negativabdichtung) verhelfen zu einer erfolgreichen, dauerhaften, Abdichtung, sowie einem gesunden Wohnklima in Ihren Keller-, bzw. Souterrainräumen.

Diese Arbeiten werden von unserem Unternehmen professionell und dauerhaft, gemäß den Richtlinien der WTA und annähernd an DIN 18533, dauerhaft abgedichtet.

Druckwasserschäden

Ein Druckwasserschaden kann durch außen angestautes Wasser (aufstauendes Sickerwasser, gestiegener Grundwasserspiegel, etc.) an der Gebäudeaußenwand im Erdreich entstehen. Das Wasser dringt durch Risse innerhalb der Außenwand, des Anschlusses Bodenplatte/Wand, bzw. der Bodenplatte direkt in den Keller ein. Meist ist dies durch eine direkte Pfützenbildung zu erkennen. Bei verlegten Estrichböden, kann die Leckage auch durch eine Wärmebildkamera geortet werden.

Druckwasserschäden treten in immer häufigerer Anzahl in Neubauten auf. Durch das Abdichten von diesen Rissen werden die rissbedingten Undichtigkeiten eines Bauteile beseitigt und Folgeschäden durch Wasser- oder Feuchteeinwirkung dauerhaft vermieden.

Diese Schäden lassen sich von Innen beheben. Hierbei wird bei der Rissinjektion (Rissverpressung) die geortete Fehlstelle mittels eines mit Hochdruck verpressten Harzes oder Gels dauerhaft, gemäß den Richtlinien der ZTV-ING, abgedichtet.